Rührei ist für mich eines dieser Rezepte, das nie aus der Mode kommt. Es ist schlicht, schnell gemacht und trotzdem unglaublich nährend. Gerade morgens, wenn der Tag noch vor dir liegt, liefert es hochwertiges Protein und hält lange satt, ohne zu beschweren. Besonders in der Follikelphase, wenn neue Energie spürbar wird und der Körper frische, leichte und proteinreiche Mahlzeiten gut verwerten kann, ist dieses Rührei eine wunderbare Wahl.
Inspiration für dieses Rührei-Rezept
Eine kleine Inspiration für dieses Rezept stammt tatsächlich aus dem Podcast Gemischtes Hack, in dem Felix Lobrecht einmal selbstbewusst erklärte, er könne „ein richtig gutes Rührei“ machen – und dann auch verriet, worauf es dabei ankommt.
Seine wichtigsten Punkte lassen sich im Kern so zusammenfassen:
- Nicht zu hohe Hitze: Das Ei soll sanft stocken und nicht bräunen.
- Geduld statt Hektik: Lieber langsam arbeiten und die Masse immer wieder vom Rand zur Mitte schieben. (Achtung: ich arbeite lieber etwas fixer mit mehr Hitze, stimme Felix in diesem Punkt also nicht komplett zu. Probiere du gerne aus, was für dich am besten funktioniert!)
- Nicht totbraten: Das Rührei darf am Ende noch leicht cremig sein – es gart in der Resthitze nach.
- Wenige Zutaten, sauber umgesetzt: Kein unnötiger Schnickschnack, sondern Fokus auf Textur und Timing.
Sinngemäß betonte er, dass gutes Rührei weniger mit ausgefallenen Zutaten zu tun hat, sondern vor allem mit dem richtigen Gefühl für Hitze und Konsistenz. Genau dieser Gedanke passt auch zu diesem Rezept: ein schlichtes Frühstück, das durch Sorgfalt und Achtsamkeit überzeugt.
Rührei in der Follikelphase
Bei hormonellem Ungleichgewicht kann es in den ersten zwei Phasen nach der Menstruation zu folgenden Beschwerden kommen: Übelkeit, Migräne, Mittelschmerz / Ovulationsblutung, Überempfindlichkeit der Brustwarzen, Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit.
Nährstoffe, die in dieser Zeit helfen und unterstützen können, sind Vitamine A, C, E, B3, B5, Eiweiß, Eisen, Folsäure, Selen, Zink und Phytoöstrogene.
Die folgenden Zutaten habe ich für dieses Rührei-Rezept explizit ausgewählt, um Unterstützung in der Follikelphase zu bieten:
- Eier: sind reich an hochwertigem Protein, enthalten alle essenziellen Aminosäuren und liefern wichtige Mikronährstoffe wie Vitamin B12, Eisen und Cholin. Cholin unterstützt unter anderem die Zellgesundheit und ist wichtig für das Nervensystem.
- Schnittlauch: enthält Vitamin C, sekundäre Pflanzenstoffe und bringt Frische auf den Teller.
Weitere Rezepte für die Follikelphase
Wenn du noch mehr Inspiration für die Follikelphase suchst, findest du hier auf „brutzel, brat & knusper“ viele weitere Rezepte, die dich in dieser Zyklusphase unterstützen können. Lass dich gerne inspirieren!
Wenn du gerne mehr Protein in deiner Ernährung unterbringen möchtest, findest du hier meine high protein Rezepte - mit einer Extraportion Eiweiß!
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