Dieses Rezept ist wie ein Löffel voller Weihnachtsmarkt-Feeling! Die Kombination aus süßen Pflaumen, Rotwein, Zimt und frischen Zitrusnoten macht dieses Kompott zu einem echten Genuss – nicht nur in der kalten Jahreszeit.
Mein Rezept für Kaiserschmarrn habe ich bereits auf “brutzel, brat & knusper” mit euch geteilt. Dazu kann ich dieses Pflaumenkompott nur empfehlen! Es passt aber auch wunderbar zu Grießbrei oder Waffeln! Erzähle mir gerne in den Kommentaren, mit was du es am liebsten kombinierst!
Ceylon Zimt oder Cassia Zimt?
Wusstest du schon, dass es zwei verschiedene Sorten von Zimt gibt? Man unterscheidet zwischen dem “orginialen” Ceylon Zimt und dem “Chinazimt” Cassia Zimt.
Ceylon Zimt wird auch als der “echte” oder “ursprüngliche” Zimt bezeichnet und stammt aus Sri Lanka oder dem Süden Indiens. Ceylon Zimt schmeckt etwas edler, aromatischer und weniger scharf, da er weniger Zimtaldehyd als Cassia Zimt enthält. Außerdem werden Zimt viele gesundheitsförderliche Effekte zugeschrieben, die fast ausschließlich auf den Ceylon Zimt zutreffen. Ceylon Zimt ist reich an Antioxidantien und wirkt somit entzündungshemmend. Es gibt Studien dazu, dass Ceylon Zimt das “schlechte Cholesterin” verringert und das “gute” Cholesterin erhöht und somit die Blutwerte verbessern kann. Außerdem wirkt Ceylon Zimt blutzuckerstabilisierend und insbesondere Typ-2-Diabetiker können mit 0,5 – 2 TL Ceylon Zimt am Tag ihre Blutzuckerwerte verringern.
Cassis Zimt hingegen ist deutlich günstiger und wird üblicherweise in verarbeiteten Lebensmitteln verwendet. Auch im Gewürzregal im Supermarkt wirst du meistens auf Cassis Zimt stoßen. Cassis Zimt wird in Südchina produziert und enthält eine deutlich höhere Konzentration an Cumarin. Eine Überdosierung von Cumarin kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel führen. Durch einen TL Cassis-Zimt wird die empfohlene Cumarin-Höchstgrenze oft schon erreicht, daher sollte man als Zimtliebhaber besonders darauf achten, für welchen Zimt man sich entscheidet.
Werbung (Affiliate): Aus diesen Gründen verwende ich am liebsten diesen Ceylon-Zimt, um die gesundheitlichen Vorteile auszuschöpfen und den aromatischen, “echten” Zimtgeschmack zu genießen.
Pflaumenkompott in der Follikelphase
Pflaumen enthalten verschiedene wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die Frauen hormonell in der Follikelphase unterstützen können. Sie weisen dabei keine besonders hohen Werte für einzelne Vitamine oder Mineralstoffe auf, sind durch ihre Bandbreite an gesunden Inhaltsstoffen jedoch gute Allrounder!
Pflaumen enthalten Provitamin A, Vitamin C und Vitamin E sowie einige B-Vitamine. Zudem kann das enthaltene Eisen und Zink dich in dieser Phase deines Zyklus unterstützen!
Pflaumenkompott
Dieses Pflaumenkompott eignet sich ausgezeichnet zu Grießbrei, Waffeln oder auch Kaiserschmarrn! Es ist in wenigen Minuten unkompliziert in der Mikrowelle zubereitet und vereint leckere weihnachtlich / herbstliche Gewürze, die an Glühwein erinnern! Tu dir einen Gefallen und probiere dieses Pflaumenkompott selbst einmal aus!

Zutaten:
So wird's gemacht:
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Schneide die Pflaumen oder Zwetschgen in kleinere Stücke und gebe sie in ein mikrowellengeeignetes Gefäß* (siehe Anmerkungen).
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Gebe Rotwein, Zimt, Orangenschale, Zitronenabrieb, Zucker bzw. Süßstoff und Stärke hinzu und vermische alles gut mit einem TL oder kleinen Schneebesen.
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Gebe es für 5 Minuten bei 900 Watt in die Mikrowelle.
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Nehme das Pflaumenkompott heraus und rühre einmal gut um. Danach kommt es noch einmal für 5 Minuten bei 900 Watt in die Mikrowelle.
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Zum Schluss wird das Pflaumenkompott nur noch einmal gut umgerührt und kann dann serviert werden.
Nährwertangaben
Portionen 2
- Menge pro Portion
- Kalorien 198.5kcal
- % Täglicher Wert*
- Fett insgesamt 0.3g1%
- Kalium 419mg12%
- Gesamte Kohlenhydrate 30.6g11%
- Ballaststoffe 3g12%
- Zucker 25.6g
- Eiweiß 1.4g3%
* * Die täglichen Prozentwerte basieren auf einer Diät mit 2.000 Kalorien. Deine täglichen Werte können je nach Kalorienbedarf höher oder niedriger sein.
Anmerkung
Werbung (Affiliate): Ich benutze am liebsten diese Gefäße in der Mikrowelle, da sie aus Glas (nicht aus Plastik) sind und daher keine Weichmacher ins Essen gelangen können. Sie sind hitzefest und können sogar im Ofen oder auf dem Kochfeld verwendet werden.